Bahntechnik im Lötschberg-Basistunnel

Mit dem Lötschberg Basistunnel zwischen Frutigen im Kanton Bern und Raron im Kanton Wallis entstand die erste Hochgeschwindigkeitsverbindung durch die Alpen. Seit Dezember 2007 werden hier Züge mit bis zu 250 km/h verkehren. Gleichzeitig ist die Strecke auch für schweren Güterverkehr ausgelegt, der bereits mit einem reduzierten Betrieb seit Juni 2007 durch den Tunnel fährt. Dies stellt hohe Anforderungen an die Bahntechnik des Basistunnels.

 

Zur Bahntechnik gehört die gesamte technische Ausstattung des Tunnels, angefangen bei der Fahrbahn über die Fahrleitung bis hin zur Stromversorgung und Betriebslüftung. Der Totalunternehmer (TU) «Arbeitsgemeinschaft Bahntechnik Lötschberg» unter der Führung der Implenia AG und der Rhomberg Bahntechnik AG zeichnete verantwortlich für die Planung und den Einbau der bahntechnischen Ausrüstung. Die Planungsarbeiten haben im Oktober 2002 begonnen und von Dezember 2004 bis März 2007 wurde die Bahntechnik in den Tunnel eingebaut. Der fahrplanmässige Zugbetrieb soll im Dezember 2007 aufgenommen werden. Der fahrplanmässige Zugbetrieb rollt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 erfolgreich durch den Berg.

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